Obst ohne FODMAPs? Hört sich gut an!

Auch in der low FODMAP- Diät ist Obst gerne gesehen und definitiv nicht ausgeschlossen! Es gibt viele Obstsorten, die man trotz Reizdarm gut verträgt.

Immer mehr Lebensmittel werden auf ihren FODMAP- Gehalt getestet und die Angaben in der Monash- App können für den, oder die eine/n verwirrend sein.


In diesem Blog- Beitrag gehe ich näher darauf ein, in dem ich die häufigsten Fragen dazu beantworte.


Gibt es Früchte, die keine, oder nur sehr wenige FODMAPs enthalten?

Na klar, die gibt es. In unseren Breitengraden sind es vor allem:

Unreife Bananen, Clementinen, Mandarinen, Orangen, Weintrauben, Rhabarber, Kiwis, Sternenfrucht und gaaaanz lecker: Erdbeeren. Eine Portion sind übrigens 150 Gramm.


Du solltest außerdem noch wissen, dass der Reifegrad einer Frucht den Gehalt an FODMAPs beeinflussen kann!

Ein gutes Beispiel sind Bananen. Unreife, also fast grüne Bananen enthalten sehr wenige FODMAPs. Je gelber und später brauner eine Banane wird, desto höher ist der Gehalt an Zuckern, die deinem Bauch Probleme bereiten. Es macht Sinn, wenn du noch nicht ganz fit im Thema FODMAPs bist, dass du vor dem Verzehr immer die Monash App checkst, um zu schauen, wie viel Obst du essen kannst.


Da auch Lebensmittel erneut getestet werden, macht es auch Sinn, dass man immer mal wieder reinschaut, um zu prüfen, ob es neue Erkenntnisse zu dem jeweiligen Lebensmittel gibt.


Kann ich die oben genannten Früchte nun unbegrenzt essen?


Obwohl die Obstsorten keine, oder kaum FODMAPs enthalten, haben sich die Empfehlungen von 2 Stücken Obst pro Tag nicht geändert. Zu viel Obst enthält eben auch viel Fruchtzucker, der nicht gut für unsere Leber ist. Manche Früchte enthalten außerdem noch andere Moleküle (z.B. Salicylate) neben Zuckern, welche deinen Bauch irritieren können.


Um deinem Bauch Zeit zum Verdauen zu geben ist es außerdem wichtig, dass du zwischen den Obstmahlzeiten ca. 3-4 Stunden vergehen lässt. So bist du auf der sicheren Seite, nicht aus Versehen zu viele FODMAPs der gleichen Sorte in kurzer Zeit zu sammeln (FODMAP- stacking).


Du reagierst trotzdem auf die LoFo- Früchte?


Sprich das unbedingt mit deinem Arzt und deiner Diätassistentin durch. Vielleicht hast du eine Allergie, oder reagierst auf andere Stoffe (z.B. Salicylate) in den Früchten.


Und andere Obstsorten?


Es kommt immer auf die Menge an. Mittels der FODMAP- Diät testen wir deine individuellen Toleranz- Level aus. Schaue außerdem in die Monash- App nach empfohlenen Portionsgrößen.


Abschließend lässt sich sagen, dass Obst zu einer gesunden, ausgewogenen Ernährung dazu gehört. Lass es nicht weg, sondern probiere die LoFo Optionen aus.

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